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RSI International OP -
eine Erfoglsgeschichte geht ins 11. Jahr

Am 08.12.2000 legten wir gemeinsam mit der Privatbank Sal. Oppenheim einen Aktien-Dachfonds auf: den RPC 4 International (heute: RSI International OP). Seitdem sind zehn turbulente und ereignisreiche Börsenjahre vergangen. Ein zehnter Geburtstag ist für einen Fonds eine Art Ritterschlag, zumal es sich um ein Beratungsmandat handelt, das nicht die Vertriebspower einer großen Bank oder Versicherung im Rücken hat.

Dies unterstreicht die Qualität der erbrachten Leistungen in der vergangenen Dekade, ohne die der RSI International OP sicher nicht ein Fondsvolumen von mehr als 30 Millionen Euro verzeichnen könnte.

Unser besonderer Dank gilt unseren Anlegern, die uns in ihr Vermögen in schwierigen Börsenzeiten anvertraut und uns bis heute die Treue gehalten haben. Wir freuen uns, dass wir Ihnen Ihr Vertrauen mit einer entsprechend guten Leistung zurückzahlen konnten. Um diesem Anspruch auch in Zukunft gerecht zu werden bzw. unsere Stärken noch weiter auszubauen, haben wir unser Beraterteam zu Beginn dieses Jahres um einen erfahrenen Fondsmanager verstärkt (siehe Bericht „Ein Fondsmanager stellt sich vor“.).

Schauen wir nun auf die Ereignisse seit Auflage des Fonds zurück:

Die letzte Dekade, die zugleich die erste Dekade des 21. Jahrhunderts war, war geprägt von vielen Turbulenzen und Unwägbarkeiten an den Finanzmärkten.
Bereits zur Jahreswende 1999/2000 befürchteten viele Anleger, dass die Wirtschaft aufgrund von Computerausfällen und Softwarefehlern großen Schaden nehmen könnte. Es gab sogar die Angst, dass nukleare Waffensysteme von selbst aktiviert würden und der Welt ein Krieg mit einer nuklearen Katastrophe bevorstünde. Dies trübte auch die Stimmung an den Börsen zum Jahrtausendausklang ein. Als sich die Ängste als unbegründet herausstellten, setzten die Börsen allerdings den steilen Aufwärtstrend der Neunzigerjahre fort. Alles schien in Ordnung, bis im März 2000 die sogenannte Dotcomblase (Internetblase) platzte. Am schlimmsten traf es hier die Technologieaktien. In Deutschland verlor der Neue-Markt-Index, gemessen an seinen Höchstständen, über 90 Prozent. (90 Prozent Verlust bedeuten, dass ein Anleger 900 Prozent Gewinn machen muss, um die entstandenen Verluste wieder auszugleichen!)

In dieser schwierigen Phase wurde der RSI International OP aufgelegt. Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen war es damals noch nicht möglich, einen vermögensverwaltenden Dachfondsansatz umzusetzen. Im Klartext heißt dies, dass der Fonds ein reiner Aktien-Dachfonds mit internationaler Ausrichtung war. So blieben kaum Möglichkeiten, eine deutliche Outperformance gegenüber dem Vergleichsindex MSCI World (Euro) zu erreichen.

Es dauerte drei Jahre, bis die Finanzmärkte sich wieder erholt hatten und im März 2003 eine Hausse-Phase – so wird eine längerfristige aufwärtsgerichtete Bewegung an der Börse genannt – einsetzte. In dieser Phase konnten wir nicht nur die seit Auflage entstandenen Verluste wieder ausgleichen, sondern schafften es auch, durch eine geschickte Positionierung an den Weltmärkten und eine gute Fondsauswahl die Wertentwicklung des MSCI World (Euro) deutlich zu übertreffen.

Ungeachtet dieser erfreulichen Ergebnisse, die wir in dieser Zeit für Sie erzielen konnten, machten wir uns Gedanken darüber, wie wir bei einem erneuten Börsencrash Ihr Vermögen optimal gegen hohe Verluste absichern können.

Eine neue Gesetzeslage erlaubte es uns, in Ihrem Interesse eine wesentliche Änderung in der Anlagestrategie vorzunehmen: Seit dem 15.11.2006 ist es möglich, dass das Fondsvermögen theoretisch bis zu 100 Prozent im Geldmarkt (über Cash-Positionen und Geldmarktfonds) investiert ist.

Wie vorteilhaft der Schwenk vom reinen Aktien-Dachfonds zu einem vermögensverwaltenden Fondsmanagementansatz für Sie als Anleger ist, ist bereits bewiesen: Mit Beginn der Subprime-Krise 2007/08 waren die Risiken nach wenigen Monaten kaum noch zu überschauen. Die Entscheidung, zu 100 Prozent Aktienanlagen zu veräußern und die vorhandene Liquidität im Geldmarkt zu investieren, stellte sich als die einzig richtige heraus. Wie entscheidend es ist, Verluste zu begrenzen, können Sie der nachfolgenden Aufstellung entnehmen.

Ihr Anlagevermögen wurde so vor größeren Wertverlusten bewahrt. Und, was noch wichtiger für Sie ist: Wir mussten keine erhöhten Risiken eingehen, um entstandene Verluste auszugleichen. So war es im Februar 2009 aufgrund der Unwägbarkeiten und der Unsicherheit an den internationalen Finanzmärkten nicht absehbar, dass der Tiefpunkt an den Aktienmärkten erreicht war. Mit Bedacht und Vorsicht investierten wir nach und nach wieder in den Aktienmarkt, ohne ein überhöhtes Verlustrisiko eingehen zu müssen.
Dieser ausgewogene Mix von Chance und Risiko führte den RSI International OP seit dem 15.11.2006 zu einer Outperformance von über 11 Prozent gegenüber dem MSCI World Euro.

Seit Auflage des Fonds konnten wir für Sie einen Mehrwert von rund 21 Prozent gegenüber dem MSCI World Euro erzielen (siehe Chart 1).
Der RSI International gehört damit zu den besten 15 Prozent der internationalen Aktienfonds in diesem Zeitraum. Darauf sind wir sehr stolz. Trotz dieses großen Erfolgs haben sich einige Anleger Sorgen gemacht.

Im Laufe des vergangenen Jahrzehnts, das von extremen Börsenturbulenzen und Krisen geschüttelt war, haben einige Investoren gänzlich den Glauben daran verloren, dass man an den Börsen Geld verdienen könnte. Wer nach zehn oder gar elf Jahren noch keine Rendite erwirtschaftet hat, obwohl er mit 8 Prozent oder mehr gerechnet hat, ist natürlich enttäuscht. Einige wenden sich frustriert ab, verkaufen ihre Aktienfonds und suchen ihr Heil in anderen Anlageklassen wie z.B. Immobilien oder Gold.

Das ist allerdings ein schwerer Fehler, der diese Anleger vielleicht viel Geld kosten wird. Es gab sie und es wird sie auch immer mal wieder geben, die Phasen, in denen Sie auch über längere Zeiten an den Börsen kein Geld verdienen oder sogar Geld verlieren können.

Diese Phasen dauerten aber nie ewig und das werden sie auch diesmal nicht. Aktieninvestments sind langfristige Investments.


Herzlichst

Bernd Reintgen und Thorsten Krämer


Aktienanlagen sind immer langfristige Anlagen 

Sehr geehrte Leserin,
sehr geehrter Leser,

dass Aktien immer langfristige Anlagen sind, ist Ihnen bekannt. Vielleicht haben Sie sogar bereits selbst die (schmerzliche) Erfahrung gemacht, dass diese Aussage stimmt.

In diesem Artikel möchte ich Ihnen aufzeigen, was diese Regel für Ihren Vermögensaufbau bzw. Ihr Portfolio bedeuten kann. Vor allem aber möchte ich um Ihr Vertrauen werben, denn Sie sollten nicht den Glauben an diese Anlageform verlieren.

In den meisten Büchern und Anlageempfehlungen wird erklärt, dass man nur solches Geld in Aktien investieren sollte, das mit Sicherheit in den nächsten fünf bis zehn Jahren nicht benötigt wird. Der Grund dafür ist einfach. Die Kurse können ja aus unterschiedlichsten Gründen schwanken; und um mögliche kurzfristige Kursverluste wieder auszugleichen, benötigen Sie einfach Zeit.

Was ist denn tatsächlich das Risiko bei Aktienanlagen?

Sie kennen sicher noch unsere Definition für „Risiko“:

Für uns bedeutet „Risiko“, dass Sie zu einem bestimmten (d.h. vorher festgelegten) Zeitpunkt nicht über Ihr Geld verfügen können, jedenfalls nicht, ohne Verluste in Kauf zu nehmen.

Diese Definition gilt aber nur für internationale Aktienfondsportfolios. Dahinter steht der Leitsatz, der bereits seit Jahrhunderten gilt:

Große Aktienmärkte erholen sich immer, selbst nach schwersten Krisen, es ist nur eine Frage der Zeit.

Betrachten wir doch einmal das Risiko bei einer Aktienanlage. Bei einer Einzelaktie haben Sie immer ein Totalverlustrisiko, da Unternehmen, egal wie groß sie sind, pleitegehen könnten.

Bei einem breit gestreuten Aktienfonds, der in eine große Auswahl an Aktienwerten investiert, sieht das deutlich anders aus. Hier besteht das größte Risiko darin, zu einem bestimmten Zeitpunkt nicht ohne Verlust auf das Kapital zugreifen zu können.

Das Risiko steigt dabei, je enger der Bereich oder je kleiner der Markt ist, in den ich investiere.

Das beste Beispiel dafür waren Aktienfonds, die bis zum Jahr 2000 in die Neuen Märkte investierten. Damit haben Anleger über 90 Prozent des Wertes verloren und waren selbst nach zehn Jahren, sofern sie denn die Anteile überhaupt behalten haben, immer noch bei einem Bruchteil des ursprünglichen Wertes.

Bis zum Jahr 2000 war es eine Tatsache, dass jeder Aktienfonds, der in eine größere Wirtschaftsregion investierte, nach zehn Jahren ein positives Ergebnis erzielte.

Ausnahmemarkt Japan?

Dann aber überschritt der japanische Aktienmarkt die Zehn-Jahres-Frist mit Verlusten; er notierte selbst von 1990 bis 2010 immer noch weit unter den alten Höchstständen. Der japanische Aktienmarkt hatte damals einen Anteil von rund 30 Prozent der Weltmarktkapitalisierung, man kann also durchaus von einem sehr großen Markt reden.

Man könnte beim japanischen Markt natürlich von einer Ausnahme von der Zehn-Jahres-Regel sprechen – und da ist auch viel Wahres dran. Die japanische Regierung und auch die japanische Wirtschaft haben es nicht verstanden, mit entsprechenden (allerdings sehr schmerzhaften) Maßnahmen für einen wirtschaftlichen Aufschwung zu sorgen.

In allen anderen Ländern jedoch erzielten die Aktienfonds in einem Zeitraum von zehn Jahren stets ein positives Ergebnis.

Selbst in dem extremen Börsenjahrzehnt von 2000 bis 2010, das von zwei großen Wirtschaftskrisen (Dotcomblase und Finanzkrise) geprägt war, haben die meisten deutschen Aktienfonds noch ein leichtes Plus erzielt. Der DAX als deutscher Aktienindex hingegen notierte noch ganz leicht im Minus.

Ein ähnliches Ergebnis hätten Sie auch mit dem weltweiten Aktienindex MSCI World erzielt, nämlich ein leichtes Minus. Das zeigt allerdings auch, dass wir es in diesem Zeitraum mit einer extrem ungünstigen Börsensituation zu tun hatten.

Wer also von 2000 bis 2010 im DAX investiert war, hatte nichts verdient, sogar leicht verloren. Daher haben dann auch viele Anleger ihre Investments im Jahr 2010 frustriert aufgelöst. Natürlich wurden zwischenzeitlich auch die bestehenden Sparpläne gestoppt, weil man ja auf dem Sparbuch mehr Rendite gemacht hätte.

Die Macht des monatlichen Sparplans

Hätten Sie von Januar 2000 bis zum 31.12.2010 monatlich einen festen Betrag in den DAX investiert, dann hätten Sie eine durchschnittliche Rendite von mehr als 8 Prozent p.a. erwirtschaftet.

 Hätten Sie von Januar 1980 bis Dezember 2010 monatlich regelmäßig in einen Investmentfonds mit Schwerpunkt auf deutsche Aktien investiert, hätten Sie nach Abzug aller Kosten einen durchschnittlichen Gewinn von 7,5 Prozent p.a. erzielt. Bei einer Sparrate von 100 Euro monatlich hätten Sie insgesamt 36.000 Euro eingezahlt und zum Dezember 2010 über 129.000 Euro verfügen können.

Sie sehen also, dass Geduld sich langfristig immer auszahlt.

Was bedeutet denn „langfristig“?

Bevor Sie jetzt das Gefühl haben, dass Sie besser doch nicht oder zumindest nur mit Sparplänen in Aktienfonds investieren sollten, möchte ich Sie beruhigen.

Die obigen Ausführungen sollten Ihnen nur zeigen, dass es manchmal eben auch mehr als zehn Jahre dauert, bis man entsprechende Renditen erwirtschaftet – aber das gilt wiederum nur für bestimmte Märkte.

An der Börse brauchen Sie viel Geduld, Nerven und vor allem die richtige Mischung aus unterschiedlichen Investments.

Im Zeitraum von 2000 bis 2010 gab es nämlich durchaus einige Märkte, die enorme Gewinne eingebracht haben. Daher sind die Mischung und die Strategie so entscheidend.

Der DAX wurde 1988 erstmals bewertet. Trotz der Nullrunde von 2000 bis 2010 hat der DAX im Durchschnitt der letzten 22 Jahre eine Rendite von mehr als 9 Prozent pro Jahr erwirtschaftet.

Da in den letzten zehn Jahren kein Gewinn eingefahren wurde, bedeutet das natürlich auch, dass in den ersten zwölf Jahren ein deutlich höherer Gewinn erreicht werden konnte. Von 1988 bis 2000 waren es rund 19 Prozent p.a.

Zehn Jahre (von 2000 bis 2010) ohne Wertzuwachs bei den 30 größten Aktienwerten in Deutschland? Bedeutet das, dass die Unternehmen in diesem Zeitraum nicht an Wert zugenommen haben? Nein, ganz im Gegenteil. Einige Unternehmen sind in diesem Zeitraum deutlich wertvoller geworden. Dies hat sich nur noch nicht in den Börsenwerten widergespiegelt. Das bedeutet wiederum, dass dort in den nächsten zehn Jahren sehr gute Gewinne erzielt werden können.

Es gab sie und es wird sie auch weiterhin geben, die Phasen an der Börse, die den Anlegern eine enorme Geduld abverlangen.

Betrachten Sie doch mal die Grafik auf Seite 230 in unserem Buch „Wohlstand ohne Stress“. Dort sehen Sie die Entwicklung des Gartmore Continental Europe von 1990 bis 2000. Fast sechs Jahre kaum Bewegung und dann folgte eine Kursexplosion.

Diese und ähnliche Entwicklungen können wir immer wieder beobachten. Wer die großen Gewinne an den Börsen machen will, der benötigt einfach viel Zeit und manchmal auch eine extreme Portion Geduld.

Insofern sollten Sie auf keinen Fall das Vertrauen in die Märkte und die Börsen verlieren. Für eine ordentliche Rendite nach Inflation und Steuern gibt es keine Alternative.

In den letzten 100 Jahren haben die internationalen Aktienmärkte nach Abzug von Inflation eine Rendite von 7,1 Prozent p.a. erreicht, und zwar trotz zahlreicher Krisen. Die internationalen Rentenmärkte erzielten hingegen nur 2,1 Prozent p.a.

In den nächsten Jahren wird in vielen bevölkerungsreichen Ländern dieser Welt die Nachfrage eklatant steigen; und davon werden die Unternehmen weltweit profitieren.

Wenn auch Sie davon profitieren möchten, gibt es keine Alternative zu Aktien oder Aktienfonds. Und mit einer guten Aufteilung auf verschiedene Branchen und Regionen sind Sie auch langfristig auf der sicheren Seite.

 

Herzlichst
Ihr

Bernd Reintgen



Bodo Schäfer über Wege zu mehr Einkommen

Auf dem Weg zur finanziellen Freiheit kommen wir an einem Thema definitiv nicht vorbei: mehr verdienen.

Dazu nehme ich Sie mit auf den Erfolgsweg, den ich gegangen bin. Wie war es möglich, 10 Mio. Bücher weltweit zu verkaufen? Wie schaffte ich es, dass über 500.000 Menschen meine Seminare besuchten? Glück ist definitiv die falsche Antwort. Ein schlaues Konzept passt schon eher. Der Schlüssel zum Erfolg und zu einem deutlichen Schub im Einkommen liegt meiner Meinung nach in der Positionierung. Lesen Sie selbst.

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